N E W S - B I B A B 9 6

19.10.2017 - Auch in der Bürgerversammlung Hadern will die Bürgerschaft endlich die Machbarkeitsstudie!

In der gestrigen Bürgerversammlung in München Hadern wurde der Antrag von uns zur Machbarkeitsstudie mit Mehrheit beschlossen. Herzlichen Dank! Lesen Sie den Beitrag in der heutigen SZ: Auszug: "Jürgen Weckerle kam mit zwei seiner Anträge problemlos durch: dem Ruf nach einem professionellen Internet-Auftritt der Stadt sowie nach der Machbarkeitsstudie für den Deckel über der Lindauer Autobahn...."

11.10.17 - Erneute Terminverschiebung für die Beschlussvorlage einer Machbarkeitsstudie zur Einhausung der A96 - Bürgerschaft in Sendling-Westpark will unverzüglich die Vorlage zur Entscheidung im Stadtrat!

Erneut schreibt die Stadtentwicklungsplanung der LHM, dass sich die Beschlussvorlage für den Stadtrat wieder verzögert! Insgesamt nun 3 1/2 Jahre Verzögerung und die 13. Terminverschiebung für einen gültigen Stadtratsauftrag. Die Begründung lautet: Auszug: "Wie sich herausgestellt hat, ist die Vergabe der Machbarkeitsstudie jedoch in mehrfacher Hinsicht nicht unproblematisch. So führt sie nicht nur zu einem erhöhten personellen Aufwand, sondern wirft auch die Frage der Finanzierung auf, da es sich bei Lärmschutz an einer Bundesautobahn nicht um eine originäre Aufgabe einer Kommune handelt...." (Siehe Schreiben vom 10.10.2017)
Die Stadtentwicklungsplanung begründet nur mit Lärmschutz! Hat sie von der Schadstoffbelastung noch nichts gehört? An der A96 werden nachweislich bereits seit 2011 lt. TÜV-Gutachten an Hotspots die Grenzwere für Schadstoffemissionen überschritten. Weit vor dem Abgasskandal!!! Der Verkehr ist seitdem weiter angestiegen!
Unser Antrag in der Bürgerversammlung Sendling-Westpark vom 10.10.2017, dass die Beschlussvorlage unverzüglich zur Abstimmung in den Stadtrat vorgelegt wird, (spätestens bis Ende 2017) wurde mit großer Mehrheit angenommen. DANKESCHÖN an alle Bürger und Bürgerinnen.
Die SPD hat sich bereits 2013 öffentlich für die Finanzierung der Machbarkeitsstudie auf eigene Kosten ausgesprochen. Auch ein Antrag der SPD liegt dazu vor.
Wir fragen uns, welche Infrastruktur-Projekte die SPD in München tatsächlich mit welcher Begründung priorisiert und welche Verantwortung die Stadtregierung für den Schutz der Gesundheit der Münchner Bürgerschaft übernimmt.

Beitrag im ARD vom 10.07.2017: Exclusiv im Ersten: Keine Luft zum Atmen, 10.07.2017 | 29 Min. | UT | Verfügbar bis 10.07.2018 | Quelle: Das Erste

Menschen, die täglich mit Atemwegserkrankungen kämpfen, Autokonzerne, die mit zu hohen Schadstoffwerten tricksen, eine Politik, die jahrelang gezielt wegschaut. Wer ist verantwortlich für die schlechte Luft in Deutschlands Städten?
http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Keine-Luft-zum-Atmen/Video?bcastId=799280&documentId=44317960



27.07.17 - Wie glaubwürdig ist die Darstellung der Stickoxidbelastung in München?

In der heutigen Ausgabe der SZ "Luftnummer" fordert der Bezirksausschuss endlich die Angaben der Messwerte. Wie glaubwürdig und qualifiziert werden diese Messwerte sein? Wird auch die Belastung von Ultra-Feinstaub (PM 2,5) gemessen?
Die Messungen hätten bereits nach Tunneleröffnung stattfinden sollen. Erst nach unserem Antrag aus der Bürgerversammlung wurde die Vergabe ausgeschrieben, obwohl lt. Planfeststellungsverfahrung die Messungen nach 1 Jahr Eröffnung des Tunnels hätten beginnen müssen, also ab August 2016. Nun wird erst ab Januar 2017 gemessen, die Daten wurden auch uns (nicht nur dem Bezirksausschuss) verweigert, die Standorte wegen "Vandalismusgefahr" nicht bekannt gegeben, obwohl sie dann einige Zeit später in der SZ nachzulesen waren.
Hier die Karte der Stickoxidbelastung, an der A96 an der Ecke Fürstenrieder Str./Garmischer Straße wurde bereits 2011, also vor dem Abgasskandal, von einer Überschreitung laut TÜV-Gutachten ausgegangen. 
Damals hat uns das Bayerische Landesamt für Umwelt informiert, dass aufgrund eines TÜV-Gutachtens an einigen Stellen die Grenzwerte überschritten werden, Auszug: "Die hochwertige Berechnung hat im Wesentlichen ergeben, dass der Grenzwert der 39. Blmschv für den Stickstoffdioxid-Jahresmittelwert von 40 µg/m³ an den Häuserfronten am Schulmeierweg zwischen Weßlinger Straße und Fürstenrieder Straße auf einer Länge von ca. 250 m überschritten wird. Am Gebäude der Sparkasse München (Filiale Fürstenrieder Straße) wird der Grenzwert an der gesamten nördlichen Gebäudefront über eine Länge von ca. 30 m überschritten. An der nördlichen Front des Sparkassengebäudes kann für den Schadstoff Feinstaub (PM10) nicht ausgeschlossen werden, dass die zulässige Überscheitungshäufigkeit des Grenzwertes für das Tagesmittel von 50 µg/m³ an mehr als 35 Tagen im Kalenderjahr überschritten wird.Ferner kann aus den Anlagen des o. g. TÜV-Berichts auch entnommen werden, dass an einigen nächstgelegenen Anwesen der Fürstenrieder Straße, die senkrecht zur Bundesautobahn A 96 verläuft, der Grenzwert der 39. BlmSchV für den Stickstoffidioxid-Jahresmittelwert von 40 µg/m³ überschritten wird. Aus dem o.g. TÜV-Bericht geht hervor, dass die Überschreitungen eindeutig durch den Straßenverkehr verursacht werden. Aufgrund der eindeutigen Überschreitungssituatiooen hält das LfU Messungen nicht für erforderlich."

Berechnen unterschiedliche Behörden bzw. Institutionen die Schadstoffbelastung nach unterschiedlichen Kriterien, oder werden Daten einfach verheimlicht? Handelt es sich um eine aktuelle Datenbasis (Euro-6-Norm) und wie wurde die Belastung durch LKW's berechnet? (Siehe oben)

Wie verantwortlos ist das Handeln von bayerischen und kommunalen Politikern? Wir haben über Petitionen, Anschreiben, Bürgeranträgen seit 2008 an das Referat für Umwelt und Gesundheit der LHM und die Oberbürgermeister Ude und Reiter sowie mit Schreiben an die bayerische Staatsregierung mehrfach auf die Gesundheitsbelastung hingewiesen!
z.B. wurde die von uns beantragte Messtelle für die A96 vom Luise-Kiesselbach-Platz  von der LHM abgelehnt, obwohl das TÜV-Gutachten bekannt war. (Alle Anträge und der Schriftverkehr ist auf unserer Website einsehbar)

Übrigens: Die Immissionsbelastung war bereits 1988 auf einer damaligen Karte im Immissionskataster erkennbar!
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11.07.2017 - Antwort von Innenminister Herrmann - Vorlage für eine Machbarkeitsstudie doch noch dieses Jahr?

Nachdem uns das Planungsreferat der LHM mitgeteilt hat, dass die Vorlage für die Entscheidung einer Machbarkeitsstudie erst dem Stadtrat vorgestellt werden kann, wenn die Personalbesetzung geklärt ist, haben wir das Bayerische Innenministerium um Unterstützung gebeten. Und wir haben Antwort bekommen: Herr Minister Herrmann sieht keine Engpässe bei der LHM München, obwohl die Vorlage nach einem Stadtratsbeschluss seit über 3 Jahren zur Abstimmung in den Stadtrat hätte eingereicht werden müssen. Wenn es keine Engpässe bei der LHM gibt, liegt es dann an der Prioritätensetzung? Ist Herrn OB Reiter eine Planung für den Englischen Garten-Tunnel wichtiger als der Schutz der Gesundheit von Bürgern? Und, Herr Minister Herrmann sieht die Lösung mit der Installation einer Verkehrssteuerungsanlage! Lesen Sie hier die Antwort vom Innenministerium. Zaubert eine Verkehrssteuerungsanlage denn den Verkehr weg? Herr OB Reiter sieht die Lösung am Aussperren der Dieselfahrzeuge. Wo will er denn da beginnen, am Stadtrand mit Aussperren aller Diesel-Kfz einschließlich der 4.000 - 5.000 Lkw's pro Tag?
Wir müssen Städte umbauen, um den Schutz zu erhalten, denn Menschen, die an viel befahrenene Straßen wohnen, sterben früher und Politik schaut zu!

Aktueller Beitrag im ARD vom 10.07.2017: Exclusiv im Ersten: Keine Luft zum Atmen

10.07.2017 | 29 Min. | UT | Verfügbar bis 10.07.2018 | Quelle: Das Erste

Menschen, die täglich mit Atemwegserkrankungen kämpfen, Autokonzerne, die mit zu hohen Schadstoffwerten tricksen, eine Politik, die jahrelang gezielt wegschaut. Wer ist verantwortlich für die schlechte Luft in Deutschlands Städten?
http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Keine-Luft-zum-Atmen/Video?bcastId=799280&documentId=44317960

03.07.2017 - SZ Leserbriefe - "Die teuerste Igelbrücke der Welt..."

Die Landeshauptstadt München hat kein Personal, um eine Vorlage für den Stadtrat zur Abstimmung einer Machbarkeitsstudie über die Einhausung der A96 auszuarbeiten, obwohl die Gesundheit der Anwohner durch Lärm und Schadstoffe bei einem Verkehrsaufkommen von über 130.000 Kfz/Tag gefährdet ist. Der Tunnel für den Englischen Garten ist nun vom Stadtrat beschlossen worden. Lesen Sie dazu die Leserkommentare in der Ausgabe der SZ vom 3.7.2017 "Die teuerste Igelbrücke der Welt...".
Wir wundern uns sehr über die Prioritätenfestlegung eines Münchner Stadtrates samt Oberbürgermeister. Welche politischen Vertreter übernehmen endlich die Verantwortung für den Gesundheitsschutz der Menschen, egal ob an der Landshuter Allee oder an der Lindauer Autobahn?

19.05.2017 - Wir bitten die Bayerische Staatsregierung um Unterstützung

Nachdem die Stadtplanung der LHM offensichtlich keine Kapazitäten für Stadtentwicklung hat, haben wir uns mit einem Schreiben an die Bayerische Staatsregierung gewandt.
Wir bitten Herrn Minister Herrmann, die Stadt München mit Personalressourcen zu unterstützen, damit endlich die Vorlage zur Abstimmung einer Machbarkeitsstudie für die Einhausung der Lindauer Autobahn A96  in den Stadtrat eingereicht werden kann. Wir sind neugierig auf die Antwort und hoffen sehr auf Unterstützung! Lesen Sie unser Schreiben vom 10.05.2017.

28.04.2017 - Information der LHM an die Bürgerschaft zu den Messstellen am Luise-Kiesselbach-Platz wird wegen "befürchtetem Vandalismus" verweigert. - 12. Terminverschiebung zur Entscheidung einer Machbarkeitsstudie

Wir haben in der letzten Bürgerversammlung Sendling-Westpark den Antrag gestellt, dass weitreichende Informationen zu den Schadstoffmessungen am Luise-Kiesselbach-Platz für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Das Planungsreferat hat uns nun informiert. Auszug: ..Eine exakte Veröffentlichung der Standorte und eine gemeinsame Besichtigung dieser Standorte halten wir, auch um gegen Vandalismus vorzubeugen, für nicht zielführend...."
Wir können diese Begründung in keinster Weise nachvollziehen, die weiteren Gründe werden nicht genannt. Hat die LHM etwas zu verheimlichen oder warum verweigert die LHM wirklich die Informationen? Lesen Sie das Schreiben der LHM vom 29.03.2017

Außerdem kann der Entwurf für eine Machbarkeitsstudie zur Einhausung der A96 zur Abstimmung im Stadtrat mit der Begründung einer noch nicht abschließend geklärten Personalfrage wieder nicht vorgelegt werden und verzögert sich erneut. Ursprünglich war geplant, dass die Personalfrage gleichzeitig mit dem Entwurf zur Abstimmung eingereicht wird. Inzwischen handelt es sich um die 12. Terminverschiebung! Ob für den Tunnel am Englischen Garten auch nicht geklärte Personalfragen gelten, werden wir beobachten.
Wir fragen uns: Wer entscheidet eigentlich die Priorität bei Tunnelbauten, der Oberbürgermeister, der Stadtrat oder die Verwaltung und nach welchen Kriterien (Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Schadstoffen, Nutzen für das Gemeinwesen oder Ökonomischer Nutzen)?

09.03.2017 - Schreiben an die Stadtspitze

Unser Antrag aus der Bürgerversammlung Sendling-Westpark konnte aus "Kapazitätsgründen" noch nicht endgültig bearbeitet werden, die Entscheidung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie (Einhausung der A96) wurde erneut verschoben.

Uns reicht es jetzt! Wir haben die Stadtspitze angeschrieben:

Schadstoffmessung Tunnel Südwest: Keine Antwort auf Antrag in der Bürgerversammlung Sendling-Westpark – Vorlage für die Entscheidung der Machbarkeitsstudie wieder verschoben?

04.03.2017 - Seit Januar werden am Luise-Kiesselbach-Tunnel die Schadstoffe gemessen - Bürgerschaft wird nicht informiert

Laut Referat für Gesundheit und Umwelt finden seit Januar 2017 Messungen am Tunnel Luise-Kiesselbach-Platz. Die Bürgerschaft, also wir Anwohner, werrden aus "Kapazitätsgründen" nicht informiert, obwohl es dazu einen Beschluss in der Bürgerversammlung Sendling-Westpark 2016 gab. Lesen den Schriftverkehr zwischen dem Referat und uns.

Messungen_Luise-Kiesselbach-Tunnel_2017.pdf

und
Auszug:"... Aus diesen Untersuchungen ist bekannt, dass die höchsten Belastungen in München an Teilen des Mittleren Rings auftreten."

Antwort von Referat für Umwelt und Gesundheit, 25.07.2016, Tunnel Südwest

Bürgerversammlung Sendling-Westpark 2016, Folie vom BA 7
Foto: Marion Kutscher
aus dem Folienvortrag von Herrn Keller, Bezirksausschuss Sendling-Westpark, Bürgerversammlung Sendling-Westpark 2016

A96 04 03 17   A96 04 03 17 1
Foto: Marion Kutscher, 04.03.2017   Foto: Marion Kutscher, 04.03.2017

03.01.2017 - Wo bleibt die Vorlage für die Machbarkeitsstudie zur Einhausung der A 96?

10. Terminverschiebung für die Vorlage der Machbarkeitsstudie.
Im November 2016 wollte das Planungsreferat dem Münchner Stadtrat den Entwurf für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie vorlegen. Es handelt sich um einen Auftrag des Münchner Stadtrats mit der Terminsetzung Frühjahr 2014!!
Nun sind inzwischen fast 3 Jahre vergangen, 9 mal wurde diese Vorlage bereits verschoben.
Wir haben nun erneut Anfang Dezember nachgefragt! Wir müssen wieder warten! Nun wird es angeblich Februar 2017! Lesen Sie die Antwort vom Planungsreferat.

Anmerkung: Falls die Machbarkeitsstudie beschlossen wird, dauert es wieder 2 - 3 Jahre bis eine Entscheidung für oder gegen die Einhausung fällt. Der Prozess zur Entscheidungsfindung dauert in München also inzwischen 7 Jahre! Die Bauzeit käme dann noch dazu.
Zum Vergleich: Einhausung/Tunnelbau 2,5 km in Linz/Oberösterreich: Genehmigung des Vorprojekts 12. Dezember 2001, Genehmigung des Einreichprojekts 15. März 2002, Fertigstellung und Übergabe des Tunnels/der Einhausung 2005.

Frohe und friedliche Weihnachten und viel Glück und Erfolg im nächsten Jahr wünscht die Bürgerinitiative BAB 96

Irgendwann? oder nie? wird die Politik das Potential unseres Projekts erkennen.
Bildungslandschaften könnten entstehen, Wohnungsbau durch Flächentausch, Radschnellwege bis Freiham, Soziale Treffpunkte, Gewerbebau, Mobilitätslösungen, Energielandschaften etc.

Wir kämpfen weiter!

Herzliche Grüße und ein gesundes und glückliches neues Jahr wünschen

Marion Kutscher, Jürgen Weckerle, Hans Köck (Sprecher/in der Bürgerinitiative)
silvester 2009

22.12.2016 - Antwort von der LHM zu unserer Anfrage aus der Bürgerversammlung Sendling-Westpark

Auf unsere Anfrage in der letzten Bürgerversammlung Sendling-Westpark 2016 in welcher Reihenfolge die Anträge und Anfragen der Bürger/innen in Bürgerversammlungen vorgetragen werden, haben wir folgende Antwort erhalten. Auszug: Das Wort wird in der Reihenfolge des Eingangs der Wortmeldungen erteilt. Der Versammlungsleiter kann die vorliegenden Wortmeldungen und Anträge nach Themengruppen (Verkehr, Stadtentwicklung, etc.) geordnet aufrufen und zur Abstimmung stellen. In der Regel wird dies auch so gehandhabt, um einen strafferen und besser nachvollziehbaren Ablauf der Bürgerversammlung zu erreichen. Eine andere Sortierung, zum Beispiel nach der Bedeutung der Themenfelder für den Stadtbezirk, ist zum einen wegen der Kürze der Zeit, in der diese Entscheidung getroffen werden müsste, zum anderen aber auch wegen der nur schwer möglichen Abwägung zwischen den Themenfeldern nicht möglich.

17.11.2016 - Antwort zur TramWesttangente von OB Reiter - Wir stellen erneut Fragen!

Wir haben Antwort vom Büro des Oberbürgermeisters Herrn Reiter zur Tram Westtangente erhalten.
Diese Antwort reicht uns nicht - wir stellen weitere Fragen: (Antwort an Herrn OB Reiter und das Planungsreferat)
Auszug:

Könnten Sie uns hier bitte genauere Informationen zu dieser Zählung mitteilen:
War es nur eine Zählung oder waren es mehrere? Wann und zu welchen Uhrzeiten wurden diese ausgeführt?
Wie wurde gezählt und wer führte diesen Auftrag aus?
Wie detailliert waren die Zählungen (Unterscheidung LKW, PKW)?
Welche Knotenpunkte wurden mit welchen Ergebnissen gezählt (genaue Auflistung siehe oben)?
Welcher Knotenpunkt erfährt keine Verkehrsentlastung und warum?
Wurden die Auswirkungen dieser Zählungen neu dargestellt (Hat die MVG ihre PDF’s aktualisiert?)
Welche Anliegerstraßen wurden neu gezählt und wie waren hier die genauen Daten?
Sind weitere Zählungen geplant?
Wenn nicht, sind die vorliegenden Daten der Zählung/en für eine Evaluation des Verkehrsaufkommens relevant? Wer schätzt dies ein (MVG)?
Wie wird der Wachstum mit steigenden Verkehrszahlen im Münchner Westen berücksichtigt (Wohnungsbau Freiham, Forstenried, Westendstraße),
wurde eine konkrete Prognoseerrechnung erstellt?
Wo kann die Datenerhebung eingesehen werden?
Warum wird die Öffentlichkeit über diese Zählaktion nicht informiert?


und weiter:

Wie kann ein Projekt im Stadtrat entschieden werden, wenn weder die Kosten noch der Nutzen erkennbar und erklärbar sind?
Die Kosten sind bis heute im aktuellen Investitionsplan der Stadt München nicht ersichtlich.

alle Fragen finden Sie in dem Antwortschreiben vom 16.11.2016

10.11.2016 - 3 Anträge in der Bürgerversammlung Sendling-Westpark wurden angenommen!

Alle 3 Anträge aus der Bürgerversammlung Sendling-Westpark am 10.11.2016 wurden mehrheitlich angenommen. Den Bürgerinnen und Bürgern von Sendling-Westpark ein HERZLICHES DANKESCHÖN!
Die Anträge lauteten:
1. Schadstoffmessungen am Luise-Kiesselbach-Tunnel: Die Öffentlichkeit soll über die Messungen ab Januar 2017 informiert werden.
2. Beantwortung der Fragen zur Tram Westtangente: Die Fragen, die an die MVG und Herrn OB Reiter zur TramWesttangente gestellt wurden, sollen beantwortet werden.
3. Schaffung einer Diskussionsreihe für Münchner Bürger/innen im Münchner Rathaus: Es soll eine Diskussionsreihe im Rathaus im Jahr 2017 für Zukunftsthemen in München für Münchner Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden, unabhängig von der Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes.

Wir haben auch noch eine Anfrage gestellt, nach welchen Kriterien eigentlich die Anträge und Anfragen in einer Bürgerversammlung vorgelesen werden ( z.B. alphabetisch nach Antragsteller etc.?) und wo das beschrieben ist. Frau Dr. Menges erklärte, dass die Themen zusammengefasst werden. Eine schriftliche Beantwortung folgt noch.

9. Terminverschiebung - Vorlage zur Entscheidung der Machbarkeitsstudie

Infos vom Planungsreferat:
Damit wir auch eine Einhausung der A96 bekommen, muss die A96 ausgebaut werden. Über 125.000 Kfz/Tag reichen nicht aus, um Bürgerschaft zu schützen!! Die Vorlage vom Planungsreferat für die Entscheidung einer Machbarkeitsstudie soll nun Mitte November zur Entscheidung in den Stadtrat kommen. Es ist die 9. Terminverschiebung!!

20.08.2016 - Eine Stadtautobahn in Freiburg wird untertunnelt. Finanzierung ist gesichert!

Lesen Sie in der SZ-Ausgabe vom 20./21.08.2016 "Tunnelblick" von Steve Przybilla, oder online: 19. August 2016, 19:02 Uhr, Verkehrsplanung, Freiburg streitet um den neuen Stadttunnel

Im Bundesverkehrswegeplan 2030 hat Herr Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Mittelfreigabe für einen Tunnelbau mit 1,8 km für ca. 325 Mio. Euro genehmigt. Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans stuft den Stadttunnel in den "vordringlichen Bedarf" ein.
Die Untertunnelung ist für die A8 mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 65800 Pkw's pro Tag und 6500 Lkw's von allen Stadtpolitikern parteiübergreifend befürwortet worden. Die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid werden seit Jahren überschritten.

Was machen Münchner Politiker? Wir haben auf der A96 eine Verkehrsbelastung mit über 120.000 Kfz/Tag fast die doppelte Belastung! Warum werden hier keine Anträge an den Bund gestellt? Wir fordern das seit Jahren!

Unser Antrag von 2013 zur Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan wurde von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren mit der Begründung, Auszug: "Die Einhausung von Autobahnen ist nicht Gegenstand des Bundesverkehrswegeplans" abgelehnt! Gelten für die Bundesländer verschiedene Aufnahmekriterien für den Bundesverkehrswegeplan? Wir werden nachfragen!

21.07.2016 - Schadstoffausstoß von LKW und Bussen soll sinken

Auf der A96 im Stadtgebiet fahren jeden Tag 4.000 bis 5.000 LKW. Seit der Öffnung des Luise-Kiesselbach-Tunnels ist der Verkehr weiter angestiegen! Bis über 120.000 Kfz pro Tag!
Die Schadstoffbelastung muss prioritär an den großen Hauptverkehrsstraßen gesenkt werden, um die Gesundheit der Münchner Bürger nicht zu gefährden! Wie lange sollen wir noch warten?
Begründung:
Auszug aus: Schadstoffausstoß von Lastwagen und Bussen soll sinken vom 21.07.2016
"
...In der EU sind bisher nur der Kraftstoffverbrauch und der CO2-Ausstoß von Pkw und Transportern reguliert. Für Lkws und Busse fehlen entsprechende Vorgaben. Dabei stoßen diese Fahrzeuge rund ein Viertel der Abgase im Straßenverkehr aus - mit steigender Tendenz...."
lkw verkehr A96
Aufnahme am 21.07.2016 - A96 - Ausfahrt zum Mittleren Ring Süd - Foto Marion Kutscher

13.07.2016 - Messstellen am Luise-Kiesselbach-Tunnel - Anfrage

Am 02.07.2016 haben wir das Referat für Gesundheit und Umwelt, Herrn Oberbürgermeister Reiter und Herrn Bürgermeister Schmid angeschrieben. Wir bitten um Informationen zu den Messungen am Luise-Kiesselbach-Tunnel und um die Möglichkeit einer Vor-Ort-Besichtigung. Außerdem bitten wir um Beantwortung, welche Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung für Anwohner an der A96 geplant sind.

13.07.2016 - Wo bleibt die Entscheidung für die Machbarkeitsstudie?

Am 01.07.2016 haben wir an das Planungsreferat der LHM erneut eine Anfrage gesandt:
Stadtratsvorlage - Machbarkeitsstudie A96 - Anfrage und wir haben am 12.07.2016 Antwort bekommen:
Die Vorlage soll nun endgültig im Oktober 2016 in den Stadtrat zur Entscheidung kommen. Wir sind neugierig, ob diese Aussage nun endlich eingehalten wird. Es ist inzwischen die 8. Terminverschiebung!

21.05.2016 - Der Bezirksausschuss hat uns über die geplanten Messungen am Luise-Kiesselbach-Tunnel informiert.

Nach einem Jahr der Eröffnung des Luise-Kiesselbach-Platzes werden die Messungen der Schadstoffe veranlasst. Lesen Sie dazu die Info vom BA 7. (Anlagen sind im RIS München nachlesbar, wir haben sie wegen der Dateigröße nicht hochgeladen)
Feste Messstellen werden bekannterweise nicht installiert.

Was unterstimmt die Stadt München nach Bekanntgabe des Abgasskandals an der A96? Hier wurde durch ein TÜV-Gutachten vor dem Abgasskandal bereits erklärt, dass die Grenzwerte überschritten sind. Werden hier auch Messungen durchgeführt. Wir werden wieder nachfragen!
Lesen Sie dazu den Beitrag SWR3 - Nachgefragt am 7. April 2016 Konsequenzen aus dem Abgas-Skandal

19.05.2016 - Tram Westtangente - Transparenz vor einer Entscheidung

Wir haben Herrn Oberbürgermeister Reiter und Herrn Bürgermeister Schmid zur Tram-Westtangente angeschrieben. Wir glauben, dass nachhaltige Entscheidungen nur dann von der Bürgerschaft getragen werden, wenn alle Argumente ausgetauscht wurden und eine entsprechende Transparenz zu dem Projekt vorhanden ist. Dazu wünschen wir uns neben den ausstehenden Antworten auch neue Dialogformate. Die Transparenz über dieses Verkehrsprojekt vermissen wir seit Jahren.
Hier die Anfrage an die MVG im Jahr 2014 im Rahmen der Infoveranstaltungen.

20.03.2016 - Maßnahmen im Entwurf des Lärmaktionsplanes reichen nicht aus!

Das Verkehrsaufkommen auf der A96 innerhalb Münchens steigt weiter an!! Auch nach der Eröffnung des Luise-Kiesselbach-Tunnels im Jahr 2015.
Lesen Sie unsere Stellungnahme zum Entwurf des Lärmaktionsplanes 2016: Auszug: "...Mit diesem Entwurf zur Lärmaktionsplanung für die A96 ist absehbar, dass alle geplanten Maßnahmen, außer der Errichtung eines Tunnels oder einer Einhausung, nicht ausreichen und künftig auch nicht ausreichen werden.
Wir fordern deshalb alle zuständigen Stellen auf, bei dieser nachweislich gesundheitsgefährdeten Belastung für Münchner Bürger, mit hoher Priorität die einzig wirksame und auch anerkannte Maßnahme, den Bau eines Tunnels oder einer Einhausung der A96, als Stadtreparaturmaßnahme umzusetzen...".
Den Entwurf des "Lärmaktionsplanes  Bundesautobahnen Landeshauptstadt München" finden Sie hier.


SaisonalerVerkehr A96 2015stau4

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